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Der Westweg die Westwegwanderung das letzte Abenteuer des Schwarzwalds
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Wegbeschreibung
Der Westweg, und ich meine hier den Westweg von Pforzheim Bahnhof bis Basel Badischer Bahnhof mit all seinen Umleitungen und Wegstreckenänderungen, die er in den letzten Jahren erfahren hat, ist ca. 290 km lang. Diese Veränderungen der Wegführung erfolgte teils durch den Orkan Lothar, aber auch durch Umlegungen der Ortsgruppen der Schwarzwaldvereine, um an besonderen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der Schwarzenbachtalsperre (3. Etappe) vorbeizuführen. Leider gab es in den letzten Jahren über 20 Wegänderungen. Einige wenige Änderungen sind für den Wanderer absolut sinnvoll, alle anderen sind Vorgaben der Zertifizierung oder der Ortsgruppen, die alle ein möglichst großes Stück vom "Kuchen Westweg" abhaben wollen, ich kenne alle Änderungen und habe diese bewandert. Alle sinnvollen und schönen Streckenänderungen führe ich bei meinen Wanderungen, alles Unsinnige, umgehen wir auf dem Original-Westweg. Der Westweg hat auf seiner gesamten Länge knapp 8000 Höhenmeter Gesamtsteigungen und fast genau so viel Gefälle. Sie Steigungen und Gefälle reichen von kaum merklich bis sehr steil und sind über den ganzen Weg verteilt. Da der Schwarzwald im Verlauf des Westweges durch zwei tiefe Täler, nämlich das Murgtal und das Kinzigtal durchschnitten wird, sind hier besondere Steigungen bzw. Gefällstrecken vorzufinden.
Blick auf Forbach Blick vom Spitzfelsen auf Hausach Das Murgtal wird in Forbach, das Kinzigtal in Hausach durchquert. Der Weg führt über den höchsten Berg des Nordschwarzwalds, die Hornisgrinde mit 1163 Metern Höhe und über die beiden höchsten Erhebungen des Südschwarzwalds, den Feldberg mit 1493 Metern und den Belchen mit 1414 Metern Höhe (Belchenhaus). Im Nordschwarzwald wandern wir durch wunderschöne naturbelassene Hochmoore mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Durch unheimlich aussehende Bannwälder und an einigen Karseen vorbei, die an längst vergangene Zeiten erinnern, geht es stetig weiter Richtung Basel. Im mittleren und südlichen Schwarzwald öffnen sich zusehends die Täler. Die Landschaft wird weicher und geschwungener, die Wälder treten zurück. Grandiose Ausblicke über den Schwarzwald, die schwäbische Alb, die Vogesen, die Schweizer Berge bis hin zum gesamten Alpenpanorama sind hier möglich. Nach den letzen Höhen (Hochblauen) geht es nun ins Markgräfler Land und vorbei an manchem Gutedel nach Basel. |