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Der Westweg die Westwegwanderung das letzte Abenteuer des Schwarzwalds
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Etappen
Hierbei spielten natürlich auch die Unterkunftsmöglichkeiten eine Rolle. Die einzelnen Touren sind, so weit als möglich, auf die physische Belastbarkeit unseres Körpers abgestimmt. Hierbei kommt teilweise der Wegverlauf und das Höhenprofil unseres Schwarzwalds zu Hilfe. So sind schon die ersten zwei Wandertage eine wunderbare Einführung in den Weg und ein notwendiges Training für die folgenden mitunter sehr viel schwierigeren Touren. Am ersten Tag steigen wir stetig aber sanft bis auf die ersten Höhen des Nordschwarzwalds, um am zweiten Tag anfänglich mit einfachen Steigungen auf die Höhenfläche bis hin zum Hohloturm zu gelangen, bevor der steile Abstieg ins Murgtal folgt. In der dritten Etappe werden vom Tal aus nochmals die Höhen des Nordschwarzwaldes erklommen. Die Wegführung ist teilweise sehr steil, entschädigt jedoch durch grandiose Ausblicke ins Murgtal, auf die Schwarzenbachtalsperre und in die Rheinebene bis zu den Vogesen.
Schwarzenbachtalsperre Am vierten Tag durchwandern wir die schönsten Hochmoore und Grinden des Nordschwarzwalds bis hin zur Alexanderschanze. Da sich bekanntlich nach dem vierten Wandertag ein konditioneller Tiefpunkt einstellt, gehen wir bei der fünften und sechsten Etappe nur jeweils 17 bis 18 Kilometer, um am siebten Tag für den schwierigen Anstieg von Hausach aus über den Farrenkopf, die Prechtaler Schanze und den Karlstein die Höhen des mittleren Schwarzwaldes erklimmen zu können. Am Ende der fünften Etappe übernachten wir auf einem jahrhundertealten Bauernhof. Hier wird von der Butter über die Wurst, den Schinken, den Käse, das Brot und auch der Most selbst gemacht. Am achten und neunten Tag überwandern wir die Höhenrücken des mittleren und südlichen Schwarzwalds bis hin zum Feldberger Hof. Wir kommen über die Kalte Herberge, am Titisee entlang und gehen aufwärts nach Bärental und weiter über den Zwei-Seen-Blick Richtung Feldberg. Am zehnten Wandertag steigen wir vormittags über den Seebuck auf den höchsten Berg, den Feldberg und kehren anschließend in der höchstgelegenen Almhütte des Schwarzwalds ein. Am Spätnachmittag übersteigen wir den Belchen, um sechs Kilometer nach dem Gipfel Quartier zu beziehen. Am vorletzten Tag unseres Abenteuers gehen wir über den Hochblauen hinab ins Tal in Richtung Kandern. Der zwölfte Tag führt uns durch die sagenhafte "Wolfschlucht" und weiter über die Höhenrücken um Lörrach entlang der Wiese nach Basel zum Badischen Bahnhof. Spätestens hier wird jedem bewußt, daß er etwas ganz Großes geleistet hat.
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